„Martin Gruber und das Aktionstheater Ensemble zeigen uns einen Überlebenskampf, von dem wir glauben, dass er irgendwann einmal stattfinden wird. Weit gefehlt. Wir haben noch nicht begriffen, dass wir uns bereits mittendrin befinden. Als einer der ganz Wenigen hat es Martin Gruber verstanden, wohin die Reise geht und wo wir heute stehen. (…) Glänzende schauspielerische Leistung. Musik vom Feinsten. Ein kurzweiliger Abend, an dem nicht nur eine Lunte gezündet wird, sondern eine Bombe platzt. Standing Ovations und lang anhaltender Applaus.“
Vorarlberger NachrichtenSPEED
SPEED KILLS CONTENT.
URAUFFÜHRUNG
| Datum | Zeit | Stück | Spielstätte | Ort | |
|---|---|---|---|---|---|
| 10.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien (Öff. GP) | |
| 11.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien (Premiere) | |
| 13.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien | |
| 15.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien | |
| 16.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien | |
| 17.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien | |
| 18.01.26 | 19.30 | SPEED | Theater am Werk | Wien |
Reaktionen
„Kürzlich gastierte das Aktionstheater Ensemble in New York. So etwas habe man noch nicht gesehen, staunte die amerikanische Kritik. Fürwahr die künstlerische Marke, die der Vorarlberger Martin Gruber seit 1989 aufgebaut hat, ist einzigartig. Auf der Bühne landen innerhalb des Ensembles geführte Gespräche, die Gruber mit dem Dramaturgen Martin Ojster zu einem rasanten Textbombardement zusammenbaut, garniert mit Live-Musik und smoother Choreografie. (…) Erstmals damit Konfrontierte bläst so ein Abend fix weg (…) Im Takt von France Galls übermütigem ‚Laisse tomber les filles‘ steigern sich Verschwitztheit und Verzweiflung bis zur Klimax.“
nachtkritik.de„Gesellschaftskritisches Theater erster Güte (…) Die Produktion besticht nicht nur mit schauspielerischer Leistung und überragenden Pointen. Vielmehr ist es ein Stück, das die Zusehenden ernst nimmt und gerade durch die dargestellte Unmenschlichkeit einen selten gewordenen Humanismus ausstrahlt.“
Neue Vorarlberger Tageszeitung„Mit ‚Speed (kills content)‘ beweist Martin Gruber mit seinem Aktionstheater erneut, dass dieses Ensemble eine eigene Kategorie von Theater geschaffen hat. Im neuen Stück wurde bei der Betrachtung und Thematisierung der Zustände zudem ein Zahn zugelegt. Das Publikum zog mit und bedachte die Uraufführung (…) mit Standing Ovations. (…) Nicht nur die Aufmerksamkeit des Publikums, auch dessen Ressentiments werden überprüft, und zwar ungemein scharfsinnig.“
APA – Austria Presseagentur, Salzburger Nachrichten, Kleine Zeitung, etc.„Diese Verletzlichkeit schmerzt bis in die letzte Reihe auf der Zuschauertribüne. (…) Dadurch liefert das Ensemble unglaublich lebendiges, waches Theater – hier wird Realität nicht abgemalt, sondern ein Raum geschaffen, in dem sie reflektiert werden kann. In dem jeder in Resonanz gehen kann, in Auseinandersetzung – zum Beispiel mit sich selbst.“
Kronen Zeitung„Trifft auch diesmal die wunden Stellen unseres Lebens. (…) Doch – wie immer bei Gruber – trotz aller Katastrophen lassen sich die sechs nicht unterkriegen. Speed kills vielleicht content. Aber nicht den Lebenswillen.“
Der Standard„Was die Figuren des Aktionstheaters Ensemble im Stück ‚Speed (kills content)‘ aufzeigen, ist, dass man sich selbst nicht entkommen kann (…) Wie auch in den vorherigen Stücken spielen sich die Schauspieler:innen immer selbst – auf überhöht ironische Weise. Was sie dabei in den wenigen Szenen an Kleinigkeiten von sich preisgeben, reicht schon aus, um einen bleibenden Eindruck zu vermitteln und sie auf emotionale Weise zu enthüllen.“
Saiten Magazin (CH)„Für 90 Minuten entsteht ein Sog, ein eigener Kosmos, der Sinne, Verstand und Herz gefangen nimmt. (…Gruber besitzt ein seltenes Gespür, eine Empfänglichkeit, die selbst feinste Erschütterungen wahrnimmt. Er ist ein Seismograph, der Stimmungen aufnimmt und in präzise körperliche und sprachliche Formen übersetzt – unverkennbar, eigenständig. ( …) Die sechs Darsteller:innen leisten Außergewöhnliches. Sie erzählen nicht nur, sie durchleben das Gesagte – physisch, emotional, kompromisslos. (…) Die Musiker weben einen Soundteppich, der die Szenen nicht nur begleitet, sondern antreibt, irritiert, auflädt. (…) – ein unverzichtbarer, grandioser Teil dieses intensiven Theaterabends.“
KULTUR Zeitschrift