Alles Normal

Ein Salon d‘Amour Stück

Von führenden Polit-Archäologen wurde unlängst das Eigenschaftswort „Normal“ ausgegraben. Diese Tatsache nimmt das aktionstheater ensemble zum Anlass und dreht ALLES NORMALE so lange durch den „Salon d´amour“-Reißwolf, dass einem hören und sehen vergeht.

In gemütlicher Lounge-Atmosphäre, mit Bewirtung, multimedialem Setting und eigens zusammengestelltem Salon-Orchester rocken wir den Laden so lange, bis garantiert Jeder und Jedem das ganze normale Österreich aus allen Körperöffnungen quillt! Die Schauspieler:innen, Autor:innen, die Musik, ja das ganze artistische Personal, ob mit österreichischem Stammbaum oder nicht, mit Auto oder Fahrrad, Queer oder Hetero, freut sich, seinem geliebten Publikum den Winter-Blues aus den verfrorenen Gliedern zu ziehen!

Martin Gruber über „Alles normal“:

„Um die Gesellschaft noch mehr zu spalten, wurde kürzlich von politischer Seite der Kampfbegriff ‚Normal‘ ins Spiel gebracht. Sogleich bedient sich das aktionstheater ensemble der anarchischen Kraft des alles ‚Normale‘ zersetzenden Humors. Um sich aber nicht einfach (nur) an der Blödheit und Geschichtsvergessenheit verschiedener politischer Gesinnungsgemeinschaften zu ergötzen, beginnen wir, wie gewohnt, beim eigenen Unvermögen. Man schraubt mehr oder weniger verdrängte Rassismen, Sexismen und bereits antizipierte Politikphrasen hoch und tut gleichzeitig so, als feiere man als Theaterensemble eine alles betäubende ‚Leichte Muse‘.“

                  
Datum Zeit Stück Spielstätte Ort
13.01.24 19.30 Alles Normal Theater am Werk Wien
14.01.24 19.30 Alles Normal Theater am Werk Wien
17.01.24 19.30 Alles Normal Theater am Werk Wien
18.01.24 19.30 Alles Normal Theater am Werk Wien
19.01.24 19.30 Alles Normal Theater am Werk Wien
20.01.24 19.30 Alles Normal Theater am Werk Wien

Reaktionen

„Geniale Provokation … Grubers Spezialität, die Gratwanderung zwischen dem Tanz auf des Messers Schneide und erbarmungslosem, anarchistischem Humor, hat er mit ‚Alles normal‘ erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt … Eine schonungslose und bis zum Äußersten getriebene Abrechnung mit dem, was sich in unserem Land ereignet.“

KULTUR Zeitschrift

„Seit rund 35 Jahren macht er [Martin Gruber] – international beachtet – in Wien und Vorarlberg Theater, seit zwei Jahrzehnten ist dieses konkret politisch konnotiert.“

APA, Salzburger Nachrichten

„Theater, das uns den Puls fühlt: irrwitzig, hysterisch komisch, peinlich und berührend.“

Kronen Zeitung

„Hierfür sorgen die Darsteller:innen, die alle in bester Aktionstheater-Manier zwischen zur Schau gestellter Unbedarftheit, absoluter Teilnahmslosigkeit und Selbstverliebtheit bis zum Überdruss changieren und einer Schraube gleich, sich in immer tiefere Schichten der österreichischen Seele hineinbohren.“

Vorarlberger Nachrichten

„In den Texten, die Gruber entwickelt hat, zerlegen die Schauspielerinnen und Schauspieler den Begriff [Normal] in die faschistischen Bröseln.“

Neue Vorarlberger Tageszeitung

„Wie es den Blick in die Abgründe lenkt, wie es diese Notwendigkeit unterstreicht, ist eine Spezialität des aktionstheater ensemble. Sie zeigt sich vielschichtig und mit ungeheuerlicher, eben außerordentlicher Konsequenz.“

APA, News, Puls 24, Kleine Zeitung

„Das Teil ist in Stellung gebracht, die Lunte gezündet, das Ding kann abheben und über, oder besser in den Köpfen der Zuschauer explodieren.“

Vorarlberger Nachrichten