Kein Stück über Syrien (2015)

Uraufführung

Konzept, Regie: Martin Gruber                                                                                                                                                                     Premiere: Dienstag, 01. Dezember 20:30 Uhr Weitere Vorstellungen: Donnerstag, 03., Freitag, 04., Samstag, 05. Dezember jeweils 20:30 Uhr im Spielboden Dornbirn
(Färbergasse 15, 6850 Dornbirn)
Karten (öffentlich): +43 5572-21933, spielboden@spielboden.at

Man hilft. Schließlich sind wir gut, edel und hilfsbereit und wollen dabei sein beim größten Event des Jahres. Und eine Welle der Solidarität geht durch das Ensemble: Michaela nimmt jeden Tag Flüchtlinge mit nach Hause, Susanne erzählt Märchen – und hübsch sind sie ja schon, diese jungen Ärzte, Architekten und Wissenschaftler aus Syrien, die auch mit älteren europäischen Frauen so gar kein Problem haben. Andererseits dauert das Ganze nun echt zu lange und es wird langsam langweilig – jeden Tag die gleichen Flüchtlingsbilder, die gleichen Zaundiskussionen. Man hat schließlich noch ein Leben im Hier und Jetzt. Und wir haben auch noch ein Stück zu erarbeiten, das Premiere hat. Es sollte berührend, dramatisch, authentisch, spannend, informativ und lustig sein. Daher: Kein Stück über Syrien.

Konzept, Regie: Martin Gruber, Text: Martin Gruber/aktionstheater ensemble, Dramaturgie: Martin Ojster, Musik: Panda Pirate, Bühne, Kostüme: Valerie Lutz. Regieassistenz: Annina Weiss DarstellerInnen: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Robert Finster, Alexander Meile Live-Band: Panda Pirate

Das aktionstheater ensemble war für den Nestroy-Preis 2015 in der Kategorie „Beste Off-Produktion“ nominiert. Die Jury-Begründung: „Große Themen (…) werden in den rund 75 Minuten thematisiert. Nie in Form theoretischer Diskurse, sondern stets auf sehr praktische, persönlich berührende Beispiele runter gebrochen. Off-Theater, das Maßstäbe setzt.

Regisseur Martin Gruber versteht sich mit seinem Aktionstheater Ensemble als `schnelle Eingreiftruppe´, was unter den Nägeln brennt, gehört auf die Bühne. So ist starkes, fesselndes Theater am Puls der Zeit entstanden.“ (DIE BÜHNE)