Die wunderbare Zerstörung des Mannes (2018)

Uraufführung

DIE WUNDERBARE ZERSTÖRUNG DES MANNES
von Martin Gruber und aktionstheater ensemble
Uraufführung Koproduktion mit der Landeshauptstadt Bregenz/Bregenzer Frühling. In Kooperation mit Kosmos Theater Wien

Premiere (Vorarlberg) am Mi. 30. Mai 20:00 Uhr Weitere Termine: Do. 31. Mai, Fr. 01. Juni & Sa. 02. Juni jeweils 20:00 Uhr 
im Theater Kosmos (Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz)
Kartenvorverkauf (Vorarlberg): Bregenzer Tourismus & Stadtmarketing GmbH, Rathausstraße 35a, 6900 Bregenz | Tel.: + 43 (0)5574 4080 | E-Mail: tourismus@bregenz.at | www.bregenzerfruehling.at und alle v-ticket Vorverkaufsstellen sowie online unter: www.v-ticket.at

Premiere (Wien) am Mi. 13. Juni 20:00 Uhr
Weitere Termine: Do. 14., Fr. 15., Sa. 16., So. 17. Juni jeweils 20:00 Uhr 
im Kosmos Theater Wien (Siebensterngasse 42, 1070 Wien) Kartenvorverkauf öffentlich: karten@aktionstheater.at |
Folgen wir dem Diktum von Gender Diversity ExpertInnen, leben wir im Zeitalter des `Neo-Patriarchats´. Hatte `der Mann´ früher, neben seinem Privileg Allein-Herrscher zu sein, noch die Aufgabe, etwa für das leibliche Wohl seiner Nachkommenschaft zu sorgen, so darf er sich heute dem `Mann sein an sich´ erfreuen. Dieses `Mannsbild´ steht hier verkürzt für Narzissmus und Macht. Unterstützt von einem nicht unerheblichen Teil an Frauen. Hinter dieser Drohkulisse aus einer Heerschaar von Alt-Machos aus Politik und Wirtschaft, scheint sich, zumindest in unserer westlichen Welt, die Verstörung einer jungen Männergeneration abzuzeichnen. In einem lustvoll-theatralen Akt wollen wir dem Macho in uns begegnen und diesen mit Freude dekonstruieren.“ (Martin Gruber)
In der aktuellen Uraufführung inszeniert Martin Gruber mit seinem mehrfach ausgezeichneten aktionstheater ensemble die Suche nach einem neuen Männerbild und das gleichzeitige Scheitern daran. Sechs Männer, sechs Sichtweisen. Trotz einer offensichtlichen Regression, der Rückkehr von Uralt–Machos auf nationalem und internationalem politischen Parkett, scheint sich ein Zerfall alter Rollenbilder, soweit diese überhaupt festgemacht werden können, abzuzeichnen.

Idee, Konzept, Regie: Martin Gruber 
Mit Texten von: Martin Gruber und aktionstheater ensemble sowie weitere Texte von Elias Hirschl und Wolfgang Mörth | Dramaturgie: Martin Ojster | Musik: Nadine Abado/PH LION | Video: Claudia Virginia/Dornwittchen | Regieassistenz: Florian Haderer | Darsteller: Andreas Jähnert, Sascha Jähnert, Thomas Kolle, Peter Pertusini, Fabian Schiffkorn, Benjamin Vanyek