Zukunftsmaschine (2011)

Uraufführung

Stehen wir an? Ist ein persönliches Glück vorstellbar? Was hat das persönliche Glück mit dem Glück der Anderen zu tun? Gibt es noch Utopien in einer Zeit, in der die Politik bestenfalls versucht den sozialen Status Quo zu erhalten? Ist es uns egal, was nach uns kommt? Mit assoziativem Furor und theatralischem Sinn für leibhaftige Erlebens- und Denkmöglichkeiten setzt das aktionstheater ensemble in „Zukunftsmaschine“ das Kommende aus den alltäglichen Litaneien und prognostizierbaren Globalszenarien frei. Es gibt ihm eine uns betreffende existenzielle Qualität zurück und sucht nach einer uns ganz persönlich betreffenden existentiellen Qualität, um erst daraus vielleicht auf ein großes Ganzes zu schließen.
„Sie sind ja ein hochentwickeltes Volk und sie spielen noch Theater.“ (Mr. Spock)

Besetzung

Regie: Martin Gruber
Text: Andreas Staudinger
Dramaturgie und Produktion: Martin Ojster
Musik: 78plus
Bühne: Valerie Lutz
Video: Pablo Leiva und Edward Chapon
Regieassistenz: Felix Dietlinger
Mit: Christian Dolezal, Florentin Groll, Johanna Rehm, Kirstin Schwab, Tobias Voigt, Eduard Wildner. Live-Musik: 78plus (Guenther Berger, Philipp Moosbrugger)

Presse (Auswahl)

„Der Zweck, die Absicht, die Botschaft blieb bis zum Ende verborgen und unsicher. Der Eindruck ist skurril, aber vielleicht ist das unsere Zukunft?“ (Anna Bock, NEUE)

„Nach dem formulierten Vorstellungen, wie es denn so sei da unten, und welcher Song neben dem Vogelgezwitscher eventuell Begleiter bei der Fahrt ins Jenseits sein darf, landet man ja doch nur noch im Jetzt. Bei den Sehnsüchten und wie man diese ganz ohne Larmoyanz vorträgt. An diesem Punkt lädt sich die Zukunftsmaschine doch mit ordentlich Substanz auf, wird gegenwärtig.“ (Christa Dietrich, VN)