Wir gründen eine Partei (2012)

Uraufführung

Die Korruption blüht, Politiker simulieren Volksnähe, ein milliardenschwerer Unternehmer gründet eine Partei, und jetzt macht sich auch Regisseur Martin Gruber mit der mehrfach ausgezeichneten, jungen Dramatikerin Claudia Tondl und dem aktionstheater ensemble daran, die Parteienlandschaft in Österreich mit einer Theaterpersiflage neu aufzumischen: „Wir gründen eine Partei!“
Isabella ist Friseurin. Sie kommt aus dem „Volk“. Ist trotz ihres jungen Alters fähig, auf individuelle Wünsche einzugehen. Ihr liebevoller Umgang mit den Menschen prädestiniert sie geradezu Anführerin einer neuen Bewegung zu sein. Sie hat immer ein Ohr für die Nöte und Sorgen der Menschen und ist als Spitzenkandidatin nah bei den Menschen. Alles wäre schön und gut, wenn nicht die Anderen auch noch ihre Bedürfnisse hätten.

Besetzung

Idee, Regie: Martin Gruber
Text: Claudia Tondl
Dramaturgie: Martin Ojster
Installation: Felix Dietlinger
Musik: Jean Phillip Oliver Viol
Regieassistenz: Theresa Thomasberger
Technik: Florentina Kubizek
Mit: Susanne Brandt, Isabella Jeschke, Roswitha Soukup, Christian Rajchl, Jean Phillip Oliver Viol, Thomas Weilharter

Presse (Auswahl)

„Sie kommt aus dem „Volk“. Ihr liebevoller Umgang mit den Menschen prädestiniert sie geradezu, Anführerin einer neuen Bewegung zu sein. Alles wäre schön und gut, wenn nicht … Regisseur Martin Gruber, die mehrfach ausgezeichnete junge Dramatikerin Claudia Tondl und das aktionstheater ensemble gründen eine Partei: Skurril. Rockig. Witzig. Manchmal zum Weinen. Aber trotzdem zum Verlieben, die neue Partei! Mit dieser Produktion ist das aktionstheater ensemble wieder bei einem Schärfegrad angelangt, den man genau bei dieser Gruppe so schätzt. Das Premierenpublikum zeigte sich begeistert, der Applaus dauerte lange an.“(Annette Raschner, Kultur; ORF)
„… So simpel ist das in Wirklichkeit, und mit so viel Ironie, Poesie und Phantasie aufgeladen wird es zur Kunst … ein dichtes, einstündiges Bild.“ (Christa Dietrich, VN)
„… eine aberwitzige Reise durch die Niederungen des Zoon Politikon in seinen verschiedenen Facetten …“ (Andreas Feuerstein, Neue am Sonntag)
„Wir gründen eine Partei“ … ist mit den darstellenden Personen und der aktionstheater ensemble Manier so eng verwoben, dass daraus ein wunderbar anrührendes Stück entstand. (BB, Bettina Gasché)