Schwalbenkönig (2006)

Uraufführung

Im Nonnenkonvent herrscht Krisenstimmung. Kein Geld für Sozialprojekte und ein Dieb stiehlt Madonnenstatuen. Um dem drohenden Bankrott zu entgehen hat die Oberin während eines Weihrauchrausches die rettende Idee: ein Benefizfußballspiel gegen Real Madrid! Schließlich kennt sie den Star dieses renommierten Fußballclubs von einer wilden Nacht.

Besetzung

Inszenierung: Martin Gruber
Text: Franzobel
Bühne, Video: Martin Platzgummer
Musik: Gerald Futscher
Kostüme: Valerie Lutz
Ballobjekte: Tone Fink
Dramaturgie: Martin Ojster
Regieassistenz: Hacer Göcen
Mit: Carl Achleitner, Monica Anna Cammerlander, Rüdiger Hentzschel, Lucy McEvil, Peter Streimelweger, Franz Weichenberger sowie Alexandra Abbrederis, Martina Eisendle, Ona B., Spielbodenchor, Fußballverein Viktoria Bregenz

Presse (Auswahl)

„Franzobel beschert dem aktionstheater und Österreich den ersten WM-Erfolg… und das schönste daran ist, dass hier eine Crew dafür sorgt dass das ganze nicht zum Flickwerk verkommt, sondern ein Theaterabend wird, mit dem Martin Gruber beweist, dass er (im Vergleich) zu früheren Produktionen bildreiche Konzepte auch dann umzusetzen versteht, wenn reichlich Sprache vorhanden ist. Und sie ersäuft nicht. Aufatmen. Zum Niederknien.“ (VN)

„Dem in Hochform spielenden Aktionstheater gelingen Traumkombinationen über die Welt außerhalb des Rasens mit der Welt innerhalb: mit spielerischer Leichtigkeit werden vermeintliche Grundsatzfragen der Gesellschaft zur Religion, Politik, Wirtschaft, Sexualität, Nationalität, Rassismus und sozialer Gerechtigkeit … lang anhaltender Applaus!“ (Straßenzeitung Augustin)

„In gewohnter Sprachakrobatik und Wortwitz nähert sich Franzobel dem Theam und hat mit Martin gruber einen kongenialen Partner ind er Umsetztung der stheatralischen Sprachflanken. Verdient langer und intensiver Applaus.“ (Karoline Janicek, K&K)